Gerüchten zufolge kann es sein, dass am oder vor dem 12. Dezember bereits der neue Apple Store in München eröffnet wird. Die Adresse ist die Rosenstraße 1. Ursache der Gerüchte ist die mittlerweile wieder entfernte Ankündigung von Laith Al-Deen über einen Auftritt im “Apple Store” an diesem Tag.
Mehr auch bei Mac Essentials. In diesem Jahr soll der Shop auf jedenfall noch eröffnet werden, so der deutsche Apple-Vorstand.
Der Restaurantkritiker für die FAZ, Jürgen Dollase, hat sich einen Hamburger von McDonald’s vorgenommen und findet ihn…. seht selbst. Grandios!
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Kommt es euch bekannt vor? Diese Technik wird auch im Film Minority Report mit Tom Cruise in der Hauptrolle angewandt.
John Paczkowski schreibt über die Auswirkungen der anhaltenden Finanzkrise und der weltweiten Rezession auf die Jobs in der Technologie-Branche. 180.000 wird die Anzahl der Stellenkürzungen zum Jahresende Schätzungen zufolge betragen. Das ist der höchste Wert seit 2003. Damit steigt er zum ersten Mal seit dem Platzen der Dot-Com-Blase wieder.
Achja: Wegen einer Entlassung aufgrund der Finanzkrise hat ein Arbeitnehmer seine drei Vorgestetzten bei einem amerikanischen Chiphersteller erschossen, darunter auch den CEO.
Kara Swisher hat die Memo von Jerry Yang an die Yahoo-Mitarbeiter veröffentlicht. Mein Kollege Falk hat für T3N einen langen Beitrag über die ganze Geschichte geschrieben und geht darin auch auf den geplatzten Kauf durch Microsoft und auf den ebenfalls geplatzten Werbedeal mit Google ein.
“Das Allerletzte was ich will, ist die Meinungsfreiheit einzuschränken”, sagt er. Und auch würde er großzügigerweise die Einstweilige Verfügung zurückziehen, sobald “die falschen Behauptungen bei Wikipedia verschwunden sind”. Worum geht es eigentlich? Lutz Heilmann hat per Einstweiliger Verfügung erwirkt, dass die Domain wikipedia.de nicht mehr auf de.wikipedia.org verlinken darf. Grund dafür waren angebliche Falschinformationen über ihn. Der Abschaltung voraus gingen Edit-Wars unter anderem von Bundestags-IPs.
Lutz Heilmann selbst erklärte im Gespräch mit zoomer.de, dass Ende der vergangenen Woche in seinem Wikipedia-Artikel mehrere “falsche Tatsachenbehauptungen” eingetragen waren - darunter auch der Vorwurf, dass Heilmann an einem Online-Sex-Shop beteiligt sei. Hintergrund ist offenbar, dass im Oktober im Zuge eines internen Machtkampfes in der schleswig-holsteinischen Linkspartei Boulevard-Medien berichtet hatten, dass der bekennende Homosexuelle Heilmann einen Ex-Freund bedroht habe, was wiederum zur Aufhebung von Heilmanns Immunität als Bundestagsabgeordneter geführt habe. Heilmann erwirkte daraufhin eine Gegendarstellung.”
Bei Rivva hat das Thema schon einen regelrechten Boom ausgelöst.
In Deutschlands Parlamenten herrscht eine Arbeitsphilosophie: Abgeordnete telefonieren, lesen Zeitung, schreiben oder sitzen einfach nur gelangweilt an ihren Tischen. Nicht so in Großbritannien: Dort gibt es keine Pulte. Und auch die Diskussionskultur ist anders. Spannend sind vor allem die “Prime Minister’s Questions“. Jeden Mittwoch beantwortet der Premierminister eine halbe Stunde lang die Fragen.
Als ein Beispiel hier einfach mal die “Prime ” von David Cameron und Primierminister Gordon Brown.
Einer der besten darin sei Tony Blair gewesen, meint meinte Englisch-Lehrer. “Debating” gehört dort — jedenfalls in den Privatschulen — von kleinauf zu einem Unterrichtsfach.
Essay, Unjournalistisches, 12 Kommentare
Im März 2001 bekam ich im Alter von zehn Jahren meinen ersten Computer. Meine Eltern machten ein richtiges Geheimnis darum, doch eines Abends holte mein Vater ihn aus dem Keller hoch und wir bauten ihn auf. Es war ein Aldi-Rechner mit einem Windows-Millenium-Betriebssystem. Ich weiß noch, dass meine Mutter mir Windows Word zeigte und mir erklärte, wie ich ein Dokument anzulegen hatte. Auch erinnere ich mich daran, dass ich sofort zu tippen begann, ganz ohne Scheu vor diesem großen Kasten und dem noch größeren Bildschirm. Der Rechner steht immer noch bei uns herum, wird aber nur noch sporadisch verwendet.
2002 bekamen wir Internet, damals noch über ein 56k-Modem, das beim Einwählen immer diese lustigen, quietischenden Töne machte und studenlang unsere Telefonverbindung nach außen kappte. Da ich nicht jeden Tag ins Internet durfte, schrieb ich die Seiten auf, die ich das nächste Mal besuchen wollte. Einer dieser Zettel hat die lange Zeit überdauert und lautet: “Disney.com, Lego.com, Tolkienworld”, was meine damaligen Interessen als Elfjähriger wohl mehr oder minder gut widerspiegelt.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir später eine 500-MB-Begrenzung beim Internet hatten. Das war eine Art Flatrate, bei der 500 MB die Obergrenze darstellte. Verbrauchte man mehr, musste man mehr bezahlen. Wir verbrauchten fast immer mehr.
Im November 2003 bekam ich meinen zweiten Windows-Computer, von dem aus ich auch diese Zeilen tippe. Er kam wieder von Aldi. Meine Oma schenkte ihn mir offiziell zu Weihnachten, doch ich durfte schon früher damit arbeiten. Es war der erste Computer, der auch in meinem Zimmer stand und den ich ganz für mich allein hatte. Auf ihm lief — und es läuft bis heute darauf — Windows XP. Doch solange wir kein DSL hatten, das ließ noch bis 2004 auf sich warten, hatte dieser Computer keine Verbindung zum Internet.
Meine erste Homepage hatte ich spätestens am 4. August 2003 um 18:23 (hier eine Liste mit anderen Gästebucheinträgen von mir damals). Zu dieser Uhrzeit hinterließ ich einen Gästebucheintrag auf einer Beepworld-Seite, der “Deine Seite ist Super, Besucht mal meine” lautete (Rechtschreibfehler eingeschlossen) und heute immer noch online existiert. Ich weiß noch, dass ich damals meine Eltern um Erlaubnis fragte, ob ich mir bei Beepworld eine Homepage anlegen dürfe. Sie lasen sich die Geschäftsbedingungen von Beepworld aufmerksam durch und stimmten etwas widerwillig zu.
Ab dieser Zeit etwa war ich stark in Chats und Foren aktiv und hatte spätestens seit dem 28. September 2003 mein eigenes Forum. Die Chats und Foren machte ich erst als “flooger” (ab Mitte 2003) und dann als “upim” (Mitte 2004) unsicher. Kurze Zeit zuvor war ich bereits als “timoheuer” in den Chats aktiv. Der Name “flooger”, von vielen damals oft als “flogger” falsch geschrieben, sollte eigentlich eine Suchmaschine werden. Deshalb auch das Google-hafte Doppel-O.
Schon damals waren die von Cybersexfantasien und von schmierigen Gesellen behausten Chatrooms nichts für mich. Mich zog es stattdessen in die 30plus-Abteilung des Beepworld-Chats, wo ich viele Leute kennenlernte. Unter anderem sind mir noch die Namen “wony” und “bingabine” von damals im Kopf. Letzere bezeichnete mich auf ihrer Homepage als jemanden, davon habe ich einen Ausdruck vorliegen (7. Dezember 2003), “der mir öfters hilft bei Pc-Problemen, oder auch schon mal umgekehrt”. Sie nannten mich ihren “Lieblings-Jungchatter” und nach der Schule freute ich mich auf die Unterhaltungen mit ihr und den anderen Chattern. Das mag komisch klingen, aber damals konnte ich mit Erwachsenen bessere Gespräche führen als mit Gleichaltrigen.
Eine eigene E-Mail-Adresse hatte ich erst vergleichsweise spät. Leider hat Yahoo! die E-Mails von damals wegen zu langer Inaktivität gelöscht. Doch erstellte Kontaktdaten sind noch da. Der älteste Kontakt stammt vom 25.12.2003 um 08:53. Ich denke aber, ich hatte schon um einiges früher eine E-Mail-Adresse. Meine Mutter zeigte mir damals, wie ich mir bei Yahoo! ganz leicht selbst eine erstellen konnte. Sie hatte das kurz zuvor bei einer Weiterbildung gelernt.
Nachtrag 17. November Ein ausgedrucktes Dokument belegt, dass ich bereits vor dem 27. März 2003 eine E-Mail-Adresse besaß.
Laut meinen Unterlagen registrierte ich meine erste Domain am 8. Februar 2004 bei United Domains. Es war www.simpsons34.com mit Weiterleitung auf eine Beepworld-Seite von mir über die Simpsons, eine Serie, die ich damals wie heute gerne sehe. Der erste Backup der “Wayback Machine” stammt vom 7. April 2004 und lässt erahnen, welche Qualität die Seite damals hatte.
Im August 2004, nach einem Italienurlaub mit der Familie, änderte ich meinen Nickname in “upim”. Noch heute fragen mich viele Leute danach und damals wie heute lautet die Antwort wie folgt: Wir fuhren im Auto den Gardasee entlang. In einem der Orte gab es ein Modegeschäft. Dieses hieß “upim”.
Im März 2004 bekamen wir dann schließlich einen DSL-Anschluss. Da das Kabel nicht in den alten Millenium-Rechner passte, bekam schließlich der neue Rechner Internet.
Anfang 2005 installierte ich mein erstes richtiges Forum. Ich war während dieser Zeit in der Woltlab-Burning-Board-Szene aktiv. Das WBB ist eine Forensoftware aus Deutschland. Wie bereits gesagt installierte ich Anfang 2005 mein eigenes Supportboard für WBB, das relativ gut begann, das ich aber im Juli desselben Jahres wieder einstellte. Im WoltLab-Wiki, das eine Chronologie des WBB anfertigte, ist als Grund “Schließung von ourWBB wegen Inaktitivät.” vermerkt, vermutlich durch mich selbst. Im Google-Cache kann man ein Interview von mir nachlesen, das ich damals gab.
Die nachfolgende Zeit wird von mir gerne und oft verdrängt. Zusammen mit zwei Schulfreunden gründete ich — damals durch die Unmündigkeit geschützt — eine Gruppe und ein Forum, in dem wir verschiedene “Dinge” tauschten (um es mal mit “Dingen” diplomatisch auszudrücken). Bald darauf stieg ich aber wieder aus. Zur damaligen Zeit war ich aber in der Materie drin und suchte mit speziellen Programmen nach freien Servern im Ausland, auf die wir die “Dinge” schieben und sie mit speziellen Programmen anderen zur Verfügung strellen konnten. Zu dieser Zeit lernte ich auch den Unterschied zwischen Hackern und Crackern kennen. Auch Begriffe wie FXP, Pub, Leechen, Pubstro, Stro oder Warez habe ich noch behalten. Jahre später las ich das Buch “No Copy” der beiden Autoren Jan Krömer und Evrim Sen. Absolute Leseempfehlung für jeden, der mit den oben genannten Begrifflichkeiten etwas anfangen kann.
Mitte 2006 Ende 2005 zeigte sich, dass ich ein wenig das Blut eines Unternehmers in mir hatte. Mit einem Schulfreund zusammen schuf ich ein Online-Portal, das in einigen Jahren mit den großen konkurrieren sollte. Im Nachhinein kindliche Naivität, aber damals glaubten wir daran. Ich denke als Unternehmer muss man sich immer höhere Ziele stecken, als man wirklich zu erreichen vermag. Sonst fehlt der Ansporn und der nötige Ehrgeiz. Wir hatten damals “Korrespondenten”, die kostenlos Nachrichten für uns schrieben. So saßen diese “Korrespondenten” in den Benelux-Staaten, in Italien, Estland und sogar Israel. Andere designten für uns oder schrieben Programme. Wir hatten sogar jemanden, der einen eigenen Messenger programmierte. Er war ein gebürtiger Pole, der nach Großbritannien gezogen war. Auch ein eigenes, gut funktionierendes CMS hatten wir. Nun gut, all das hat nicht geklappt, war aber eine interessante Erfahrung.
Achja, und seit April 2006 blogge ich, davon gibt es Belege; vermutlich begann ich aber schon früher damit. Viele meiner ersten Beiträge sind gelöscht. Bei der CeBIT 2007 traf ich mich dann mit Sarik Weber, der gleichzeitig die erste Person ist, die von meinem Internet-Leben in das reale Leben hüpfte. Das war am 17. März 2007. Mein erstes Web-2.0-Event kam nur einen Tag später, nämlich am 18. März. Es war das WeblogCamp ebenfalls auf der CeBIT.
Nach Jahren — mehr oder weniger — treuer Dienste kam es dann, dass ich Windows nicht mehr in die Augen sehen konnte. Ich entschied mich für ein Macbook, das ich mir am 24. Oktober 2007 bei Gravis in Hannover kaufte.
Abgezockt wurde ich im Internet nur genau ein Mal. Damals fiel ich auf einen falschen IQ-Test herein und musste 30 Euro bezahlen, nachdem ich es nicht auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lassen wollte. Die Firma meldete ich später bei der Wettbewerbszentrale, von der ich leider nie wieder etwas hörte…
Erstaunlich übrigens, dass ich während dieser ganzen Zeit niemals das Verlangen hatte, eine Programmiersprache zu erlernen. Oft werde ich zwar darauf angesprochen, dass ich ja wenigstens HTML (jaja, keine Programmiersprache sondern eine Auszeichnungssprache, ich weiß) hätte lernen können. Nun, ich denke auch in Zukunft nicht darüber nach, an meinem Nichtwissen auf diesem Bereich etwas zu ändern…
Nachtrag vom 16. November, 11:26 Uhr: Bei den Recherchen zu diesem Beitrag bin ich auf die freenet-Blogs aufmerksam geworden. Dieser Blog mit dem Namen “upim”, wie bereits erwähnt mein alter Nickname, ist mit dem ersten Eintrag auf den 19.12.2003 um 07:32:57 Uhr datiert. Bedeutet: Bereits 2003 wusste ich, wie man ein Blog verwendete. Ich nannte es zwar “mein Tagebuch” und tat eigentlich nichts außer auf meine Homepage zu linken und zu schreiben “So es ist 7.30 und ich habe nix gemacht außer im Chat gechattet! fg.”, aber immerhin.
Nachtrag vom 17. November, 20:30 Uhr: Ein ausgedrucktes Dokument belegt, dass ich bereits vor dem 27. März 2003 eine E-Mail-Adresse besaß.
Nachtrag vom 4. Januar 2009, 13:00 Uhr: Ich habe oben “Mitte 2006″ in “Ende 2005″ geändert, da wir unsere unternehmerische Tätigkeit bereits da begannen.
Mit der Stimme Fragen an Google stellen? Das funktioniert nun in Form einer iPhone-Applikation. Hierzu ein Video:
Nun, mit GOOG-411 hatten sie das zwar eigentlich schon vorher, aber nun wohl auch für eine breite Masse (GOOG-411 war ja nur in den USA möglich). Interessant wäre, wie und in welcher Form Google die Stimmen speichert. Zum Auswerten müssten sie das ja eigentlich, oder?
Beängstigend?
Bei SIXT hat man es verstanden, ungewöhnliche Wege zu gehen, um Kunden zu erreichen (nun gut, die Idee stammt von Jung von Matt, trotzdem klasse). Das ganze wurde am Hamburger Flughafen gestartet, um sich aus der Masse der dort vertretenen der Autovermieter abzuheben. Der Ausweg: Fünf starke WLAN-Netzwerke aufbauen und mit Namen wie “Fahren statt surfen” versehen.
Doch so neu wie es den Anschein hat ist es gar nicht. Die Agentur THEY aus Amsterdam hat dem Kunden CoffeeCompany unter anderem WLAN-Slogans wie “OrderAnotherCoffeeNow” verpasst (siehe).
(via)