Es gibt einen Weg den besten Sportler bei diesen Olympischen Spielen zu schlagen. Ein deutscher Sportler macht es vor:
Es gibt sie noch, die Walkmen. Wenn man einmal die Frage nach dem rechtmäßigen Erfinder außen vor lässt, dann ist der Walkman schon lange nicht mehr das Gesprächsthema Nummer eins bei den tragbaren Musikabspielgeräten. Denn das ist der iPod. Wer auf Retro steht und immer noch alte Kasetten Zuhause rumstehen hat, dem sei mit dem Walk-Pod geholfen.
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Wie die Augen der Mona Lisa verfolgt auch diese iPhone-Anwendung den Benutzer. Sehr klasse gemacht!
iHologram - iPhone application from David OReilly on Vimeo.
Die Eltern des 16-jährigen Blake Peebles aus Raleign in den USA möchte ich gerne fragen, was sie sich dabei gedacht haben. Sie haben ihren Sohn von der Schule genommen und lassen ihn von nun an Zuhause unterrichten (”Homeschooling”), damit er seinem Traum, professioneller Guitar-Hero-Spieler werden zu können, nachgehen kann. Er hat dadurch bereits (oder auch nur, je nachdem) 1000 Dollar eingenommen.
Ich bin kein Fan von Computerspielen, das gebe ich gerne zu. Ich finde es aber interessant, wie (vor allem asiatische) Jugendliche mit Computerspielen Geld verdienen — und zwar nicht wenig. Ich glaube aber nicht, dass Guitar Hero das optimale Spiel dafür ist, da gibt es sicher lukrativere. Sehr spannend finde ich übrigens In-Game-Advertising, also beispielsweise so, dass der Spielcharakter sich eine Pepsi kauft. Nervt nicht und schadet sicher niemanden. Aus der Ecke werden wir sicher noch viel hören in Zukunft.
2000 Photos pro Sekunde schießt die Kamera, die am Ende ermitteln soll, wer ein Rennen bei den Olympischen Spielen gewonnen hat. Eindrucksvoll zeigt ein Video beim “Good Gear Guide“, wie die Technik hinter den Zeiten funktioniert.
In einem Schulbezirk in Texas dürfen Lehrer ab dem Wiederbeginn nach den Sommerferien Waffen in die Schule mitbringen. Natürlich nur mit Lizenz — versteht sich. Die Maßnahmen sollen Lehrer bei Amokläufen die Möglichkeit geben, ein größeres Blutbad zu verhindern.
Soweit die News, nun zu meiner Meinung. Ich bin ein strikter Gegner des Waffengesetztes in den Vereinigten Staaten. Waffen sind unser Untergang. Wie sieht denn der Schulalltag aus, wenn plötzlich Lehrer eine Waffe tragen? Es entsteht eine Kluft zwischen Schülern und Lehrern. Die Lehrer fühlen sich herrisch, die Schüler haben Angst. Dabei entsteht ein Klima, das einem automatisch sagt: “Ich habe eine Waffe, also bin ich hier der Boss, d’accord?”. Das ist für gutes Lernen nicht wirklich förderlich. Außerdem kann eine solche Entscheidung schnell nach hinten losgehen und statt Amokläufe zu verhindern eben solche produzieren. Was ist denn, wenn ein verzweifelter Lehrer — jahrelang von seinen Schüler tyrannisiert und mit den Nerven am Ende — keinen anderen Ausweg mehr sehen würde, als seine Waffe einzusetzen?
Viele amerikanische Studenten fordern auch, das Tragen von Waffen in amerikanischen Hochschulen zu erlauben. Wenn jeder Student mit einer Pistole rumläuft, ist das sicher? Eher genau das Gegenteil.
Professionell ist was anderes, aber irgendwie hat dieses Video was.
Essay, Journalistisches, 14 Kommentare
Digital Natives sind durch die verschiedensten Möglichkeiten und Tools weit miteinander vernetzt — sei es StudiVZ oder SchülerVZ, sei es MSN oder ICQ. Die Jugendlichen von heute nutzen diese Dienste ganz selbstverständlich. Sie laden Bilder hoch, kommentieren sich gegenseitig auf ihren Gästebüchern, füllen bereitwillig die Profildaten aus und machen neue Freunde online. Doch es birgt auch Gefahren, seine intimsten Geheimnisse einer großen Menschengruppe online preiszugeben. Immer öfter lesen Personalentscheider mit, was die zukünftigen Mitarbeiter online treiben. Privatbilder von Saufgelagen oder sonstige obzöne Gesten können extrem kontraproduktiv wirken. Inwiefern Bewerber tatsächlich aufgrund ihrer Bilder bei Social Networks nicht eingestellt wurden, das vermögen wohl nur die Personal-Leute selbst zu sagen.
Jugendliche haben ein verändertes Verständnis von vielen Dingen. Ihnen ist das Copyright weitesgehend fremd. Sie verstehen nicht, weshalb es verwerflich sein soll, einen Text online zu kopieren, auszudrucken und dem Lehrer vorzulegen. Sie bezahlen weder für Musik aus dem Internet, noch gehen sie oft ins Kino. Die Musik kommt von einer der dutzenden Filesharing-Anbieter, die Filme brennen sie sich untereinander. Eine Tausch-Kultur hat sich bei den Jugendlichen etabliert. Daten die sie nicht anfassen können, sollten frei sein. Der Gang in die Bücherei beispielsweise wird nur noch getätigt, wenn es unbedingt sein muss. An Informationen online heranzukommen ist schließlich einfacher, als in Karteiregistern in einer Bücherei danach zu suchen.
Über Handy, Social Network und Messenger sind Digital Natives mir ihren Freunden jederzeit vernetzt. Ein Handyentzug wäre für sie, als würde man den Eltern den wichtigen Führerschein entziehen. Sie tippen SMS, sie telefonieren, sie gehen online, spielen Songs ab und tauschen gegenseitig eben jene. Das Handy ist ein multifunktionaler Alleskönner und aus dem Leben der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Ob als Taschenrechner im Mathematik-Unterricht oder als MP3-Player während der Pause, das Handy ist auch in der Schule angekommen. Lehrer müssen sich außerdem auf Cyberbullying einstellen, also das Knipsen von Fotos oder Erstellen von Videos der Lehrer oder Mitschüler. Diese Form des Mobbing kann über die Schule hinaus gehen und die betroffenen Jugendlichen oder Lehrer bis nach Hause begleiten. Die Möglichkeiten der Tausch-Gesellschaft machen eine Verhinderung der Verbreitung quasi unmöglich — Bluetooth und das mobile Internet helfen bei der schnellen Streuung der Inhalte.
Wir Digital Natives lesen auch weniger Tageszeitungen als die Erwachsenen. Für uns relevante Nachrichten und Informationen bekommen wir online. Um jemanden zu kontaktieren versenden Digital Natives statt einer E-Mail lieber eine StudiVZ-Nachricht. E-Mail-Adresse sind nur dazu da, um sich bei den unzähligen Social Networks und Gaming-Seiten anzumelden oder gegebenenfalls einer älteren Person eine Nachricht zukommen zu lassen, die für StudiVZ zu alt ist. Sprich: E-Mails spielen in der Kommunikation so gut wie keine Rolle.
Das Internet ist für sie etwas, dass einfach da ist, sobald sie ihre Rechner einfahren. Eventuell kennen sie auch noch das “ins Internet gehen”, das mit quietschenden Modemgeräuschenm verbunden war. Dank flächendeckenden Breitbandanschlüssen gehört das in die Vergangenheit. Sobald man den Rechner hochfährt, ist das Internet einfach da. Es gehört dazu wie die Maus, wie die Tastatur und wie der Bildschirm.
In Zukunft werden sie in das Arbeitsleben einsteigen oder sind es bereits. Ihre Abeitgeber müssen sich darauf einstellen, dass eine gesamte Generation die Dinge anders tut — digital tut. Sie werden die Arbeit der Zukunft beeinflussen und wandeln, denn sie haben Enterprise 2.0 im Blut.
Alle weiteren Informationen dazu, wie denn nun Digital Natives ticken, kann man einem englischsprachigen Artikel entnehmen, den ich für den Harvard Digital Natives Blog geschrieben habe. Außerdem speichere ich mir interessante Links auch unter dem Bookmark “teensimweb” ab.
Seit diesem Dienstag bin ich nun offiziell bei T3N aka yeebase media solutions GbR. Sie sitzen auf der Expo Plaza — von der ich ja bereits geschwärmt hatte. Ich bin dort von mittwochs, donnerstags und freitags als Praktikant, Dauer fast ein Jahr.
Zu meiner linken sitzt Jan Christe, rechts von mir Jan Tißler, Blogger beim Upload-Magazin. Es macht Spaß mit den beiden — und natürlich auch dem Rest des Teams — arbeiten zu dürfen!
Gestern war ich in Berlin unterwegs und habe im Zuge dieser kleinen Reise auch bei den Kollegen der taz vorbeigeschaut. Sehr zu empfehlen ist übrigens das tazcafé, das direkt unter den Redaktionsräumen liegt.
Getroffen habe ich mich dort in Berlin-Kreuzberg mit Jan Michael Ihl, der sich selbst als “Blogwart” sieht. Ein netter Kerl und — auf jedenfall in meiner Vorstellung — ein typischer taz-Mitarbeiter. Wegen solch sympatischen Leuten wie ihn und seine Kollegen ist die taz meine Lieblings-Tageszeitung geworden.