Ein Komet, Feuerwerk und Blitze
Sonntag, Juli 6th, 2008Großartiges Foto, das ich eben per Friendfeed gefunden habe. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, bitteschön:
Großartiges Foto, das ich eben per Friendfeed gefunden habe. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, bitteschön:
Ulrike Reinhard, Bloggerin und Mitbegründering des WE Magazine, hat Joi Ito beim Global Voices Summit getroffen und interviewt. Dabei herausgekommen ist ein interessantes Interview, in dem Joi über Investments, sein Engagement für Non-Profit-Organisationen und das Copyright — natürlich auch über Creative Commons — spricht.
Mittlerweile ist der Fail Whale — also die 404-Error-Nachricht von Twitter — zu einem eigenen Mysterium aufgestiegen. Neben einer eigenen Wikipedia-Seite, einem Fanclub und einer Shirt-Collection ist der Whale nun auch lebensecht zu bestaunen. Auch ein Video drehten seine Erschöpfer:
Die großartigste Applikation für das Handy-Betriebssystem von Google Android, die mir bisher unter die Augen gekommen ist, heißt Android Scan — programmiert von Jeffrey Sharkey. Dadurch kann man per Einscannen eines Barcodes nützliche Zusatztipps angezeigt bekommen, also beispielsweise Bewertungen oder Preisvergleiche — bei Songs ist es sogar möglich, ihn sich probeweise anzuhören. Alles Weitere sowie Videos auf der Homepage.
Im Laufe der nächsten fünf Jahre wird die Axel Springer AG laut Video ihres Vorstandsvorsitzendes Mathias Döpfner von Windows-Maschinen auf Apple-Geräte umsteigen. Damit werden sie binnen dieser Zeit zum weltweit zweitgrößten Apple-Kunden nach Google aufsteigen.
Wohlmöglich nie. Diese Frage wird derzeit auf Friendfeed diskutiert. Klaus Eck zeigt einen Link, der meint, innerhalb eines Jahres wird Friendfeed Twitter im Traffic überholt haben und liefert die passende Graphik gleich mit.

Ich persönlich denke, Friendfeed ist dazu einfach zu unbrauchbar für den Standard-Internetnutzer. Die ganzen Dienste, die man in Friendfeed einspeisen kann und durch die es erst richtig interessant wird, nutzt der Standardnutzer nicht, ebenso tun es auch seine meisten Freunde nicht. Sie sind bei Facebook oder natürlich StudiVZ, SchülerVZ oder XING.
Twitter ist da für den Ottonormalnutzer schon nützlicher, natürlich auch nur, wenn Freunde es ihm gleichtun. Die einzige Sorge bei Twitter: Die ständigen Downtimes und gewollten temporären Feature-Abschaltungen. Von solchen Problemen blieb Friendfeed bisher verschont.
Zu der Frage, ob Friendfeed in der Lage sein wird, Twitter zu verdrängen, hatte ich mich ja schon mehrfach geäußert. So schrieb ich im Mai in meinem englischen Blog:
FF can’t kill Twitter. We are talking about different things for different audiences (FF = sharing content published somewhere else / Twitter = getting fast information, personal experience/opinion without clicking on a link).
Die von mir sehr geachtete Stephanie Booth schrieb am vergangenen Samstag in ihren Tumbleblog einen Eintrag, dem ich sofort zustimmen kann:
Yes, FriendFeed is maybe playing some part that we used Twitter for earlier on. Just like Twitter is replacing some of what we used blogging or IRC for. But I wouldn’t say Twitter is “taking over” or “replacing” blogging or IRC. It’s a new tool in the ecosystem, and so everything is moving around a bit. I don’t think anything is being killed.
Genau!
Als das “Mikroblogging-Zeitalter” begann, nutze ich bloggen viel weniger. Doch ich nutze es. Als nun das “Aggregations-Zeitalter” begann, nutze ich Mikroblogging viel weniger. Doch ich nutzte es weiterhin. Genauso sieht es wohl aus, wenn das nächste Zeitalter anbricht…
Durch das Wiki von Silona Bonewald bin ich auf die Idee gekommen, selbst eine “Wie mein Traumjob aussehen könnte”-Seite zu erstellen. Bisher ist diese nur in meinem privaten Wiki, jetzt veröffentliche ich sie auch hier:
What I’ve done
* Marketing/PR
* Networking
* Events
* Journalism
What I want to be
* Evangelist
* Journalist
* Entrepreneur
What I love
* I love traveling a lot
* I love discovering new people
* I love promoting ideas - marketing?
* I love throwing events
* I love to have a bit time for projects not related to current work
* I love to talk about my projects
What I can do
* Write articles
* Throw events
* Get people to do something
* Brainstorm
What I value
* Honesty
* Nice people
* Good food
* Work
Places I (might) like (unsorted)
* achtung! kommunikation
* Googleplex
* CoreMedia
* XING
* Yeebase/T3N
* Cellity
* taz
* Die ZEIT
* Most of other newspapers
* Foreign countries
* Startups
Wie sieht es mit euch aus?
Heute Nachmittag wurde mein englischsprachiger Gastbeitrag zum “Digital Natives”-Blog des Berkman Center (Harvard University) veröffentlicht, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Bin darauf sehr stolz.
Ohne euch jetzt in letzter Zeit zu viele Videos zeigen zu wollen: Diese beiden sind schon großartig. Darin spricht Frau Dr. Sue Savage-Rumbaugh über Menschenaffen — an vorderster Front natürlich Bonobos — und zeigt vor allem im TED Talk eindrucksvoll, wozu diese Affen in der Lage sind.
Sue spricht darüber, weshalb man Menschenaffen schützen sollte. (Leider nicht erlaubt hier zu embedden, deshalb der Link: http://youtube.com/watch?v=YRjaqlqzeeA)
16 Prozent hält der Axel-Springer-Verlag am Radiosender Antenne Bayern. Genau dieser Verlag hat seinem Radiosender wohl nun eine Zensur auferlegt und die folgende Passage aus einem Song der Ärzte herausgeschnitten:
Lass die Leute reden und lächle einfach mild
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht.
In dem Song geht es darum, dass man Leuten ignorieren soll, die schlecht über jemanden reden. Eigentlich ein guter Song mit einem guten Text, wäre da nicht die Stelle mit “ihrer” BILD, denkt wohl der Verlag. Und so hat man die vier Zeilen einfach ganz entfernt, sodass ein eh nur 2:50 Minuten langer Song weiter schrumpft.