Archive for the ‘Journalistisches’ Category

Malte Olschewskis Weihnachtsgedicht

Montag, Dezember 18th, 2006

Leider ist ja Exalo weg, deshalb will ich Malte Olschewskis Gedicht zu Weihnachten einfach mal hier veröffentlichten. Gefällt mir sehr gut.

When snow is falling wunderbar
And all the kids so happy are.
There is Glatteis in the street
And we all a Glühwein need,
Then You know, it is so weit:
It is here, die Weihnachtszeit.

We are singing Stille Nacht:
Und Charity ist angebracht.
Every Parking ist besetzt
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhaus and to Markt:
Kriegen nearly Herzinfarkt
Shoppen hundredthousand things
And die Christmasglocke rings.
Santa Claus is shouting: “Ho!”
More he can’t. Es g’hört sich so.

Merry Christmas ! Merry Christmas!
Die Geschenke nicht vergess!
Frohe Weihnacht! Frohe Weihnacht!
The snow, er tut jetzt rieseln sacht.
Hear the Music, see the lights!
Merry Christmas allerseits !
Mother in the kitchen bakes
A very lot of gute Keks.

Daddy in dem Nebenraum
Is hanging Sterne an den Baum.
Finally die Kinderlein
In the Zimmer kommen rein.
Soon es singt die family
“How wonderful is unser tree!”

And then ein jeder in dem Haus
Tut packen seine presents aus.
Mommy findet an der Tanne
A brandew, schöne Teflon-Pfanne.
Daddy gets a Schlips and Socken.
Everybody does frohlocken.

The president speaks in TV
And all around is harmony.
Bis mother in the kitchen runs
Da brennen tut die Christmasgans.
And soon it comes die Feuerwehr
With big Tatü-Tata daher.
They bring a long long Schlauch
Mit sehr viel water drin, das auch.
Nobody ist jetzt wirklich froh:
Der Christmastree brennt lichterloh.

Felix Stein: “Die Bewährungsprobe des Web 2.0″

Montag, Dezember 11th, 2006

In seinem Artikel “Die Bewährungsprobe des Web 2.0” schreibt Autor Felix Stein über die Probleme des Web 2.0. So schreibt er dort:

Es sind die Shootingstars unter den deutschen und internationalen 2.0-Angeboten, bei denen sich in letzter Zeit die negativen Schlagzeilen häufen: Myspace, StudiVZ, Wikipedia und andere kämpfen mit Problemen, die sich aus den anarchischen Strukturen der neuen Internetgeneration ergeben.

Meiner Meinung nach sind die oben aufgeführten Projekte keinesfalls anarchistisch. Sie haben darüber hinaus auch Strukturen. Und um das ganze noch abzuglätten: Die Wikipedia ist ja wohl kein Shootingstar (mehr).

Des Weiteren schreibt Stein, MySpace würde von Pädophilen ausgenutzt. Doch das werden auch Nicht-Web2.0-Projekte à la Single-City.de, somit ist es natürlich kein (ausschließliches) Problem von Web 2.0-Projekten.

Zum Schluss schreibt der Autor den Absatz:

Eine Mitgestaltung des Internets durch alle Nutzer schließt auch jene mit ein, die kriminell, verantwortungslos oder extremistisch sind. 

Der Autor schreibt hier zu einseitig. Das genannte Problem trifft sicherlich auf alle Gruppen, Bewegungen, etc., vor allem “verantwortungslos”. Die Web 2.0-Szene kann keine allgemeinen Probleme lösen!

sueddeutsche.de-Redesign

Montag, Dezember 11th, 2006

Die Süddeutsche Zeitung hat ihrem Online-Aufgebot ein neues Design verpasst (oder besser: will ein neues Design verpassen). Das berichtet der Spielen und verweist darüber hinaus auch auf einen Link, unter dem man das neue Design sehen kann. Leider funktionierte dieser Link kurze Zeit nach Erscheinen nichtmehr. Aber es gibt ja findige Leute: Die Macher des Fontblogs haben sich einen Screenshot gesichert. Sieht zwar besser aus als das bisherige, aber überzeugt mich wieder nicht so ganz.
[via Frederic Schneider]

Phillips und das Umschalten in Werbepausen

Mittwoch, April 19th, 2006

Mit der Meldung, Philips wolle das Umschalten in Werbepausen per Technik blockieren, stößt der Konzern nicht nur in Fernsehkreisen auf Ablehnung. Schon einige Medien nahmen die Spiegel-Meldung auf und berichteten ebenfalls über das brisante Thema.

Der niederländische Elektronikhersteller machte am Mittwoch auf sich aufmerksam, indem der Spiegel aufdeckte, der Konzern habe sich ein Patent für eine Technik gesichert, das das Umschalten in den (lästigen) Werbepausen unmöglich mache. Die Welle der Kritik begann… Schon fragten die ersten, ob man, wenn man beim Zappen zufällig auf Werbung stieß, diese dann bis zum Schluss sehen müsse. Die erste Kritik…

Auch ein Vorspulen bei aufgezeichneten Sendungen soll diese neue Wunder-Technik verhindern. Der TV-Blogger bringt es auf den Punkt: "Welcher Zuschauer wird ein Empfangsgerät oder einen Videorekorder kaufen, von dem man weiß, dass er einem das Umschalten bei den Werbepausen verbietet?"

Wer würde diese Geräte kaufen? Auch schreibt ein Benutzer, dass diese Technik gar nicht dem Grundgesetz entspreche. Die Lage ist auswegslos.

Die Technik soll nach folgendem Muster funktionieren: Der TV-Sender überträgt an das TV-Gerät, ob gerade Werbung läuft. So weit so gut. Doch nutzt der Sender diese Technik nur, wenn Werbung läuft oder auch, wenn er z.B. gerade einen guten Film sendet oder Dolly Buster ihre Brüste bei Taff in die Kamera hält? Würde der Sender diese Technik nicht ausnutzen? Ich auf jedenfall würde es versuchen.

Und noch ein Problem: Lässt sich der Konsument sein Recht umzuschalten nehmen? Ist das, wie oben gegannt überhaupt mit dem Grundsetz vereinbar? Konkreter: Ist so eine Technik bzw. deren Anwendung in Deutschland rechtens?

Einen lustigen, aber nicht ganz ernst gemeinten Beitrag, wie die Zukunft aussehen könnte, leistet auch der Internet-Blog Undinger. Dort wurde dieses Bild veröffentlicht.
Zum Schluss noch ein Zitat der Spiegel-Meldung: "Wie der Zuschauer am Gang zum Kühlschrank während der Werbung gehindert werden soll, darüber steht nichts in der Patentschrift. Aber den Philips-Ingenieuren wird da sicher auch noch etwas einfallen."

Die Zukunft, meine lieben "Leidensgenossen und Leidensgenossinen" wird zwar nicht mehr mit Zapping verbracht, dafür aber mit Werbe-Waiting… Ist das der Fortschritt, den die Menscheit braucht und verdient?