Archive for the ‘Journalistisches’ Category

Interview mit Joi Ito

Donnerstag, Februar 1st, 2007

Auf Sajonara wurde nun mein (wie ich finde) gelungenes Interview mit Joi Ito veröffentlicht. Hoffe ihr habt denselben Spaß beim lesen, den ich beim Führen des Interviews und beim Übersetzen hatte.

Ihr faulen Taugenichtse!

Dienstag, Januar 30th, 2007

Durch die “neuen redaktionelle Ausrichtung” der Readers Edition ergab sich diese Massenentlassung (oder der Aufbau “einen neue Moderatorentruppe”, wie es in einer internen E-Mail heißt), über die momentan in der Blogosphäre so viel zu lesen ist. In der Mail, die an alle entlassenen Moderatoren geschickt wurde, wird die Arbeit der ehrenamtlich tätigen ehemaligen Moderatoren eher heruntergespielt als geehrt. “Wir konnten nicht feststellen, dass Du mit diesen Aufgaben so gut zurecht kommst, wie es nötig wäre”, heißt es. Alle Moderatoren bekamen dieselbe Mail, nur die Anrede war individualisiert. Somit waren also anders gesagt alle Moderatoren unfähig, nicht nur vereinzelte. Auf jedenfall keine Anerkennung für eine gute Leistung… Aber es kommt noch besser: “Zumindest warst Du mit den wenigen Aktivitäten in den letzten Wochen nur mäßig hilfreich”, steht dort weiter geschrieben. Gestern Freund, heute Feind? Gestern Diener, heute Abgeschobener? “Vielen Dank an dieser Stelle für Deine bisherigen Aktivitäten”, bleibt dann nur noch zu sagen.

Den Moderatoren jedoch muss man Anstand vorwerfen, wenn man es so nennen will. Trotz einer mehr als hässlichen “Abfuhr” bleiben sie standhaft und veröffentlichen die Mail nur in Auszügen. Einer der Abgeschobenen sagt: “Das ist eine private Mail, sowas veröffentlicht man nicht”. Mein Pech, Readers Editions Glück…

Einkaufstour - Chronik eines Milliardendeals

Montag, Januar 15th, 2007

(c) JDLasicaDer Akquisition YouTubes durch den Suchmaschinenprimus Google im Oktober des vergangenen Jahres waren verschiedene Gerüchte vorausgegangen. Der vom Amerikaner Michael Arrington geführte Weblog Techcrunch berichtete drei Tage vor der Veröffentlichung des Millardendeals von einem “komplett unbegründeten Google/YouTube-Gerücht”. Arrington behauptete, der Preis würde bei 1,6 Milliarden Dollar liegen. Weiter schrieb der angesehene Blogger:

A quick phone call to a VC confirmed that the rumor is circulating [Ein kurzes Telefongespräch mit einem Risikokapitalgeber bestätigte, dass das Gerücht sich schnell ausbreite.]

Wenig später setzte Arringtons Mitarbeiter Marshall Kirkpatrick ebenfalls bei Techcrunch einen Beitrag auf, der wiederum einen vom Wall Street Journal geschriebenen Artikel zitiert. Kirkpatrick schreibt:

Web-search giant Google is in talks to acquire YouTube for roughly $1.6 billion, a person familiar with the matter says. [Suchmaschinen-Gigant Google ist in Gesprächen mit YouTube, um es für rund 1,6 Milliarden Dollar zu übernehmen, sagt eine mit dem Thema vertraute Person.]

Auch der britische Weblog Mashable berichtet über die Gerüchte. Er beruft sich auf ein Blogposting von Andrew Ross Sorkin bei DealBook. Der Journalist bei der New York Times schreibt in jenem:

Barring a last-minute snag in the talks, the boards of both Google and YouTube were scheduled to hold separate board meetings on Monday to approve the deal, with an announcement possible after the close of regular trading. [Falls in den Gesprächen in letzter Minute keine Schwierigkeiten auftauchen, waren für die Vorstände von Google und YouTube separate Sitzungen am Montag geplant, um den Deal zu genehmigen, mit einer möglichen Anküdigung nach regulärem Handelsschluss.]

Zur selben Zeit etwa saßen vier wichtige Geschäftsleute in einem Restaurant einer amerikanischen Kette: Googles CEO Eric Schmidt, Google-Gründer Larry Page sowie die beiden YouTube-Gründer Chad Hurley und Steve Chen. Die beiden ersteren machten den YouTube-Leuten ein eigentlich unablehnbares Angebot, doch trotzdem wollten die beiden Jungunternehmer zwei Tage Bedenkzeit. Schließlich nahmen sie an.

Bei einer Telefonkonferenz geführt von Google erhält man weitere Informationen. Michael Arrington, wie oben erwähnt Chefblogger bei Techcrunch, notierte sich einige Informationen und verwies sogar auf einen Mitschnitt des interessanten Gesprächs, das darüber hinaus auch bei Google angehört werden kann. Anwesend waren von Seiten der beiden Unternehmen Eric Schmidt, Chad Hurley und David Drummond, der General Counsel von Google. Schmidt begann das Gespräch. Er sagte, Chad und Steven errinnern ihn an Larry und Sergey, die beiden Google-Gründer und heutigen Multimilliardäre.
Dann reißt der 29-jährige Chad von YouTube das Gespräch an sich, beginnt die Gründe für eine Annahme des Kaufaungebots darzulegen, schreibt Arrington:

He says Google’s ad platform will integrate perfectly into YouTube. Says the cultures are very similar. [Er sagt, Googles Werbeplattform wird sich perfekt in YouTube integrieren und die Kulturen sind recht ähnlich.]

In diesem Gespräch finden die Teilnehmer auch auf eine sehr interessante Frage eine Antwort: Wieso wird das Unternehmen mit Google Aktien bezahlt? David Drummond nennt einen einfachen Grund: Dann ist es für die Aktionäre von YouTube steuerfrei.

Auch einer der bekanntesten deutschsprachigen Blogger, nämlich Robert Basic, schreibt kurz nach dem Bekanntwerden der Akquisition einen sehr interessanten Beitrag. Er meint dort, dass “noch viel wichtiger als der Deal per se, die ganzen nun folgenden Vereinbarungen (s.u.) mit den eigentlichen Herren am Platz, den Medienmogulen [sind]”.

Die Übernahme Googles ist ebenso eine Art Horrorszenario für einige Videomacher. Sie befürchten, dass YouTube und Google Video sich zusammenschließen könnten. So existieren bei YouTube selbst einige Videos, die GoogleTube, eine Fusion von Google Video und YouTube prophezeien.

Ebenfalls ein sehr bekanntes Video in diesem Zusammenhang ist eines der beiden YouTube-Gründer, das diese auf ihrer eigenen Plattform einstellten. Darin redeten sie anderthalb Minuten zum gerade vollzogenen Deal. “Heute haben wir aufregende Nachrichten für euch: Wir wurden von Google übernommen”, sagt einer der beiden. Er bezeichnet darüber hinaus Google sowie YouTube als “Kings”.

Doch lohnt sich der Kauf des Unternehmens YouTube für Google überhaupt? Die Frage nach der Profitabilität von YouTube stellte ich auch Markus Hübner, mehrfach ausgezeichneter Markenexperte und jetziger Geschäftsführer von Brandflow, die Marken ins neue Kommunikationszeitalter führen: “Die Initialkosten mögen sicherlich enorm erscheinen, da aber der Ansatz des User Generated Content auch mittel- bis langfristig sicherlich seine Bedeutung haben wird, denke ich, dass es ein guter Schachzug war”.

Doch wie wird YouTube in Zukunft aussehen? Wie in den Szenarien der Filmemacher? Wird Google es sich leisten können oder vielmehr, wird Google es wollen, dass zwei fast identische Projekte parallel laufen? Der Österreicher Markus Hübner meint, es wird langfristig nur eine weiterexistieren: “Bei der derzeitigen Marktsituation und dem Medienecho kann es mittelfristig sicherlich ein gangbarer Weg sein. Langfristig wird sich hier aber denke ich eine fokusierende Plattform herauskristallisieren”.

Michael Arrington, jener Blogger von Techcrunch, hat dazu eine ganz neue Meinung. Auf die Frage, ob YouTube für Google zum Profit oder Verlust wird sagt er: “Natürlich. Es ist derzeit ein Reviermarkieren. Sie kämpfen momentan für die Gleichberechtigung von IPTV zusammen mit dem Venice Projekt und iTunes.” Auch auf die Frage, wieso YouTube der Marktführer in der Videoszene ist, kennt Arrington eine Antwort: “Sie waren die ersten”. Das ist alles, kontere ich. “Sicher. Wenn Google Video zuerst gestartet wären, hätten sie vermutlich gewonnen. Google Video ist sehr sehr gut”.

Cisco vs. Apple

Donnerstag, Januar 11th, 2007

Cisco hat Klage gegen Apple eingereicht, weil das neue ‘iPhone’ ein Namensrecht von Cisco verletzt. Man gebe zwar zu, dass es neuartige Telefon “sehr aufgregend ist”, aber schließlich halte man die Namensrechte. 2000 mit der Übernahme der Firma InfoGear Technology gelangen die Rechte an ‘iPhone’ in Ciscos Besitz. Vor drei Wochen schließlich brachte eine Sparte von Cisco ein VoIP-Telefon mit dem Namen ‘iPhone’ heraus.

Chandler sagte, es habe Verhandlungen mit Apple über die Nutzung des Namens gegeben, nachdem Apple darum gebeten habe. Die Rechte seien aber weiter bei Cisco geblieben. (Spiegel Online)

Die Aktien von Apple Inc. gaben indes 1,3 Prozent nach. Wie die FAZ schreibt, wurde die Klage beim Bundesgrericht in San Fransisco eingereicht.

Cisco bloggt sogar darüber. Dort schreibt Mark Schandler:

Today’s announcement from Cisco regarding our suit with Apple over our iPhone trademark has spurred a lot of interesting questions. Most importantly, this is not a suit against Apple’s innovation, their modern design, or their cool phone. It is not a suit about money or royalties. This is a suit about trademark infringement.

Cisco owns the iPhone trademark. We have since 2000, when we bought a company called Infogear Technology, which had developed a product that combined web access and telephone. Infogear’s registrations for the mark date to 1996, before iMacs and iPods were even glimmers in Apple’s eye.

Affen stellen sich nur blöd

Sonntag, Januar 7th, 2007

Glaubt man einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, so stellen sich die Affen nur blöd (bzw. der interviewte Affe tut dies). Charly, so heißt der Affe, antwortet “mit Hilfe von Bildtafeln, Tonsequenzen und Zeichensprache”.

“Im Laufe der Zeit hat man Ihnen immer komplexere Fragen gestellt, trifft das zu?” - “Hunger.” - “Bitte?” - “Charly Hunger. Test nur weitermachen, wenn Futter neu.” - “Sie kennen doch die Regeln, Herr Charly. Erst beantworten Sie unsere Fragen, dann gibt’s was.” - “Nein.” - “Doch.” - “Na gut.”

Der erste Eindruck des Affen ist nicht sonderlich gut, doch dann konfroniert ihn Interviewer Dietmar Dath mit komplexeren Fragen. Bei einer passiert dann das Erstaunliche, als der Fragesteller ihn immer weiter “in die Ecke drängt”: “Ja, das schmeckt Ihnen nicht, wie? Dann müssen Sie eben von den Menschen lernen. In unserer Gesellschaft wird eine rege, offene und manchmal sogar faire Debatte über das Geschlechterverhältnis…” - “Du hast leicht reden - aber selbst die gute Übertragbarkeit von Erkenntnissen bezüglich Verhaltensdispositiven zwischen unsereinem und den Pongiden, zu deren nächster Verwandtschaft der Mensch bekanntlich zählt, ist als Schlüssel für die neuere Soziobiologie, wie nicht nur der direkte Abgleich von Rhesusaffen-Beobachtungen mit solchen zeigt, die man etwa bei pan paniscus, dem aus Film und Fernsehen so beliebten Schimpansen, hat machen können, was insbesondere im Hinblick etwa auf Rangstreben und Territorialverhalten und deren jeweilige Relevanz für die Fortpflanzungswahrscheinlichkeit eines gegebenen Genotyps…” - “Herr Charly?” - “Ja?” - “Wo haben Sie denn auf einmal diese interessante Syntax her? Überhaupt, wer hat Ihnen eigentlich beigebracht, die Signaltafeln zu ignorieren und stattdessen direkt fertige Sätze mit elaboriertem Vokabular ins Keyboard zu tippen?” - “Äh . . . hoppla.” - “Erwischt! Von wegen Hunger! Von wegen weiß nicht! Herr Charly!” - “Ohne meinen Anwalt sage ich überhaupt nichts mehr.”

Ich fand das Interview sehr interessant und vor allem die Verhaltensweisen des Affen, als er “direkt fertige Sätze mit elaboriertem Vokabular ins Keyboard” tippte. Ist er schlauer als wir alle denken? Linken uns seine Tierpfleger? Wie ist das nun zu verstehen…?

Zehnjähriger spielt Saddam-Exekution nach

Freitag, Januar 5th, 2007

Ein zehnjähriger hat in Texas die Exekution von Saddam Hussein nachgespielt. Dabei erhängte er sich selbst. Zuvor hatte der Junge die Exekution des Ex-Dikators im Fernsehen gesehen - zusammen mit seinem Onkel.

Zwischen Nachrichten über die Schwangerschaft von Houstons Zooelefant Methai und mexikansichen Einwanderer mit GPS-Lokalisator findet man die Nachricht vom kleinen Sergio Pello auf der Homepage des Houston Chronicals:

A 10-year-old boy who apparently was mimicking the execution of former Iraqi President Saddam Hussein accidentally hanged himself on New Year’s Eve, authorities said.

[via Süddeutsche und Alex]

Podcast #1

Montag, Januar 1st, 2007

So, will das nun wenigstens auch einmal ausprobiert haben. Podcast 1 von Timo Heuer starring Martin Binias, Alexander, Horst Schlämmer, Philipp, Homer Simpson und Timo Heuer.


Zum Hören bitte aus dem RSS-Feed herauskommen ;-)

Um eines klarzustellen: Alexander meinte mit dem Kater nicht Herrn Ito, sondern Andreas Dittes…

Saddam Hussein hingerichtet - Eine Presseschau um 8 Uhr morgens

Samstag, Dezember 30th, 2006

Heute Morgen ist Saddam Hussein hingerichtet worden. Dazu schreiben will ich hier nichts, aber doch schon mal einige Pressestimmen dazu einfangen:

Englischsprachige Zeitungen / Onlinemedien:

Deutschsprachige Zeitungen / Onlinemedien:

  • FTD: Saddam könnte Samstag aufgehängt werden
  • BILD: Saddam Hussein gehängt!
  • Spiegel Online: Saddam im Morgengrauen gehängt
  • Focus: Saddam Hussein hingerichtet
  • Stern.de: Saddam Hussein: Hinrichtung heute oder morgen
  • Süddeutsche.de: Stirbt Saddam Hussein im Morgengrauen?
  • FAZ.net: Hinrichtung in den nächsten Stunden?
  • WELT: Saddam starb im Morgengrauen
  • Die meisten sind fix und haben ergänzt, dass er nun tot ist. Doch einige Online-Medien sind mal wieder nicht so schnell wie ihr Ruf. Erstellt um 8 Uhr, also 4 Stunden nach dem Tod von Herrn Hussein.

    [Nachtrag: Es gibt sogar Bilder bei einem arabischen Fernsehsender (englische Übersetzung)]

Techcrunch geriet wieder in Misskredit

Dienstag, Dezember 26th, 2006

[Anmerkung: Mittlerweile bei Sajonara.de veröffentlicht.]

Nachdem das populäre Weblog Techcruch einen Tag vor Weihnachten meldete, man habe einen exkusiven Screenshot von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales neuem Projekt, musste der Betreiber Michael Arrington dies gestern als eine Falschmeldung bestätigen: Der Screenshot gehöre nicht zu dem Wikiasari genannten Projekt, das dabei ist, eine alternative Suchmaschine auf Open-Source-Basis aufzubauen.

In einem Kommentar auf Techcrunch schrieb Jimmy Wales, der mit seinem Unternehmen Wikia die Anfangszeit der bekannten Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia begleitete, der “Screenshot habe nichts mit irgendetwas zu tun, das im Zusammenhang zum Wikia Search Projekt steht, welches wiederum nichts mit der Wikipedia zu tun hat”. Auch auf der offiziellen Website des Projekts berichtete Wales von der Falschmeldung, ein Screenshot findet sich bei Flickr.

Auch findige Internetnutzer hatten den Screenshot als Fälschung ertarnt. Gordon Mohr fand sogar die Seite, die zu dem misteriösen Screenshot gehört: Searchme.com. Er schrieb in seinem Kommentar: “Ich wundere mich über den Screenshot. Er sieht so aus, als käme er von dieser Seite: http://www.searchme.com/beta/. Trotz des Wikia-Badgets unten gibt es keine eindeutige Aussage über die Verbindung von ’searchme.com’ und Wikia”.

Das ist das zweite Mal in kürzester Zeit, dass über Techcrunch negativ zu berichten ist. Erst vor kurzem löste Techcrunch-Besitzer Arrington das britische Unterprojekt Techcrunch UK auf und entließ Sam Sethi, nachdem dieser einen kritischen Beitrag zu Loic Le Meurs Konferenz Le Web 3 schrieb. Die darauffolgende Auseinandersetzung artete aus, sodass Le Meur sogar beleidigend wurde und Sethi als “Arschloch” (Original: “Asshole”) bezeichnete.

Was Vagabund von Qype unterscheidet…

Dienstag, Dezember 19th, 2006

Markus Wichert über die Unterschiede seines interessanten Projekts “Vagabund.biz” mit Qype.

Vagabund ist ein reiner Ausgeh-Guide. Ähnlich wie bei Qype, können hier Orte
bewertet werden. Aber ausschließlich Restaurants, Hotels, Nightlife und
andere Orte für Freizeit und Urlaub. Das hat den Vorteil, dass Locations
logisch miteinander verknüpft und dadurch Vorlieben der Vagabunden besser
erkannt werden können - zwischen einer Kfz-Werkstatt und einem Restaurant
gibt es weniger Gemeinsamkeiten.

Die Punktevergabe erfolgt dabei für jeweils drei wesentliche Eigenschaften
der Location - beispielsweise Küche, Service und Ambiente bei Restaurants.
Das ist genauer und hilft bei der Orientierung.

Bei Qype muss man gezielt nach einer Location suchen, um dann aufgrund der
Bewertungen zu entscheiden, ob es sich lohnt dorthin zu gehen. Bei Vagabund
wird das Entdecken leicht gemacht: Wenn man beispielsweise die Bewertung
seines Lieblings-Italieners aufruft, werden nicht nur die Locations im
direkten Umkreis angezeigt, sondern auch solche, die von anderen Vagabunden
bewertet wurden, die meinen Lieblingsitaliener auch ganz toll finden. Das
gleiche funktioniert auch mit Städten - wer in Berlin war, besuchte auch
Paris oder Hamburg. Auch kann ich mir weitere Italiener anzeigen lassen.

Qype ist ein guter Ratgeber für die eigene Stadt: Man kann nach einem guten
Restaurant, einem netten Zahnarzt oder einer kompetenten Kfz-Werkstatt
SUCHEN. Aber der Aufwand ist deutlich größer. Vagabund ermöglicht das
Entdecken über ähnliche Interessen und Vorlieben der User: “Ich war in
Rimini. Das hat mir gefallen. Gibt es ähnliche Ort? Was kann man dort tun?”
Oder: “Ich mag den Mädchenitaliener in Mitte. Gibt es vergleichbares in
Charlottenburg? Muss aber kein Italiener sein.”
Quasi das Empfehlungssystem von Amazon für Locations.