Archive for the ‘Journalistisches’ Category

Jan Tißler ab Juli bei T3N in Hannover angestellt

Freitag, Juni 13th, 2008

T3N — das Printmagazin, bei dem ich ab August ein einjähriges Praktikum jeweils mittwochs bis freitags in der Woche absolvieren werde — hat einen neuen Mitarbeiter eingestellt: Ab Juli wird Jan Tißler, momentan noch bei der TOMORROW und Chefredakteur des UPLOAD-Magazins (für das ich den Artikel über Robert Scobles Buch “Naked Conversations” geschrieben habe) die Hannoveraner im Bereich Open Source & Web unterstützen, wobei ich ihm natürlich gerne helfen werden.

Ich freue mich, dass mit Jan ein wirklich guter Journalist mit einer guten Schreibe bei T3N beginnt. Leralle bemerkt ganz gut, worüber ich auch schon gebloggt habe: “Liest sich aber wie ein gedrucktes Barcamp ;)”

In Hamburg im Januar hatte ich ihn übrigens interviewt (das war zur Zeit, als ich ein wenig mit QIK experimentiert habe):

Wünsche dir alles Gute und eine schöne Eingewöhnungszeit hier in Hannover.

Linksammlung “Twitter”

Mittwoch, April 23rd, 2008

Dieser Beitrag ist auch für mich eine Art Linksammlung. Ich schreibe für T3N einen Artikel über Twitter und möchte das gerne morgen als Wartezeitsüberbrückung beim Arzt sowie am Samstag bei der Zugfahrt nach Offenburg beginnen und auch abschließen. In letzter Zeit habe ich einige Links gesammelt, die ich hier jetzt für mich (und natürlich auch für andere Interessierte) sammeln und teils kommentieren möchte:

Allgemein

Beschreibung “Was ist Twitter”

Twitter im Unternehmen

Wichtigste Services:
* Twitterholic (top 100 twitter users, sort by friends/updates/followers

Wichtigste Clients (with some English notes and thoughts):
* Twhirl (acquired by Loic Le Meur/Seesmic, based on AIR by Adobe, by German programmer)
* Twitterific (mac-only, with ads)
* cellity tweeter (for mobiles, by cellity, hamburg)

Berühmte Twitterer
* Barack Obama (us presidential candidate)
* CNN (tweeting breaking news and other stuff)

Mein Artikel “Unkonferenzen auf dem Vormarsch” bei T3N

Dienstag, März 11th, 2008

In der aktuellen Ausgabe des T3N-Magazins bin ich mit einem Artikel namens “Unkonferenzen auf dem Vormarsch” vertreten. Darin geht es, wie der Name schon sagt, hauptsächlich um BarCamps.

Wer reinlesen möchte, dem sei die Ausgabe für 9,80 EUR inkl. Versand oder direkt ein Abonnement ans Herz gelegt. Zahlen geht ganz einfach per PayPal.

Mein Artikel als PDF findet sich oben verlinkt.

Wacker verloren, Jungs!

Dienstag, August 7th, 2007

Was passiert, wenn man eine 232 Millionen-Euro-Mannschaft aus der ersten deutschen Bundesliga gegen einen Absteiger aus der zweiten (also logischerweise jetzt Regionalliga) mit einem Wert von knapp über 4 Millionen Euro spielen lässt? Wenn der teuerste Spieler bei der einen Mannschaft 600.000 Euro wert ist - bei der anderen 28,5 Millionen. Eigentlich sind die Verhältnisse klar: auf der einen Seite steht der unbezwingbare und so hochgejubelte FC Bayern München mit einem Weltklasse-Team. Auf der anderen Seite ein Verein, der gerade erst aus der zweiten Bundesliga in die Regionalliga abgestiegen ist. Zwar sind München (1.338.955 Einwohner) und Burghausen (knapp über 18.000 Einwohner) in allen Belangen weit voneinander entfernt, aber der von mir persönlich sehr geliebte DFB-Pokal ist halt anders: Kampf. Und so kann es sein, dass Bayern trotz zahlreicher Chancen in der 61. Minute in Rückstand geht und der Kommentator schon das Unmögliche voraussagt: ein Sieg von Wacker Burghausen.

Als dann in der 79. der von Werder Bremen gekommende Miroslav Klose per Kopfball ausgleicht, ist eigentlich alles wieder offen. Doch für Wacker Burghausen wäre auch das eine Riesensensation. Der kleine Verein, der Regionalliga Süd spielt. Das Stadion, das extra für dieses Spiel gestern vergrößert werden musste. Der Torwart, der unglaubliche Paraden ablieferte. Und es sollte doch nicht reichen… Beim Elfmeterschießen kam dann die Entscheidung zugunsten Bayerns

Burghausen. Der Verein des Chemie-Konzerns Wacker - der hat übrigens seinen Sitz in München. Die Stadt, mit der längsten Burg Europas. Und eben jene haben sie gestern (fast) perfekt verteidigt. Burghausen ist eine Stadt mit einem Bürgermeister von der SPD - nochmal schnell nachschauen, ob das wirklich stimmt. Nein, ich habe mich nicht verguckt. Hier steht SPD. Wieso fällt mir da Asterix ein, für diesen Zusammenhang vielleicht so umgedichtet: “Wir befinden uns im Jahre 2007 n. Chr. Ganz Bayern ist von der CSU besetzt… Ganz Bayern? Nein! Ein von unbeugsamen Genossen bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Auch im Fußball nicht… Und deshalb trotz der Niederlage: Immer wacker bleiben!

HowTo: Extrahieren des Audios eines YouTube Videos / YouTube-Video in MP3 umwandeln.

Sonntag, Juli 8th, 2007

(Eine sehr gute Alternative zeigt Chilly).

1. Zuerst muss man sich natürlich ein Video aussuchen, dass man herunterladen möchte. Als nächstes öffnet man einen der vielen Dienste, die das Herunterladen von YouTube-Videos im flv-Format erlauben. Hier einige Beispiele:

Bitte darauf aufpassen, dass alle Dateien mit der Endung .flv gespeichert sind. Bei einer “get_video.htm” einfach in “get_video.flv” umbenennen.

2. Besuche die Seite http://media-convert.com/ (deutsch: http://media-convert.com/konvertieren/)und klicke “Durchsuchen”. Suche die flv-Datei. Er müsste die Datei selbstständig erkennen.

3. Direkt unter der Google-Werbung steht “Output Format”. Wähle das vorletzte: “MPEG-1/2 Audio Layer 3 (.mp3)” und akzeptiere die AGB. Klicke OK.

4. Eine Prozentanzeige erscheint. In dieser Zeit die Seite nicht schließen.

5. Ein Button mit einem grünen Pfeil und “Download” erscheint. Klicke auf diesen - der Download im mp3-Format beginnt. Darunter findet sich ein funktionsfähiger Link, über den die Datei 24 Stunden lang heruntergeladen werden kann.

6. In den Eigenschaften noch verschiedene Angaben wie “Interpret” und “Titel” machen und fertig.

Alle Fehlentscheidungen von Schiedsrichter Bertrand Layec

Freitag, Mai 4th, 2007

Geordnet nach Heftigkeit der Fehlentscheidung des schwachen Schiedsrichters Bertrand Layec beim gestrigen Uefa-Cup-Rückspiel Werder gegen Espanyol:

  • Gelb-Rot gegen Klose wegen Stolperns. Der Schiedsrichter will dort eine Schwalbe ausgemacht haben. Die Frage nach dem Wo? stellt sich mir jedoch. Erstens gab es eine Berührung am Bein und Klose wurde auch festgehalten und zweitens ist Klose einer der fairsten deutschen Spieler: “Beim Stande von 0:0 hatte der Schiedsrichter einen Elfmeter für Werder Bremen gegeben. Klose hatte daraufhin beim Schiedsrichter angegeben, dass der gegnerische Torwart ihn im Strafraum regelgerecht vom Ball getrennt und nicht gefoult habe. Der Schiedsrichter hatte daraufhin die Elfmeterentscheidung und die Gelbe Karte gegen Torhüter Mathias Hain wieder zurückgenommen.”
  • Erste gelbe Karte für Miroslav Klose. Die erste gelbe Karte in der zweiten Minute war ein witz. Sie war nicht umstritten, sie war schlichtweg keine - und fertig!
  • Falscher Spieler sieht gelb. Der Schiedsrichter zeigt einem falschen Spieler die gelbe Karte. Das keiner der Assistenten gesehen hat, dass Layec sich den falschen gepackt hat, ist für mich ein Skandal.
  • Das Unterbinden einer Bremer Torchance durch den Halbzeitpfiff. Der Schiri bat zur Halbzeit, als Hugo Almeida gerade einen langen Ball bekam. Den hätte man abwarten müssen.

Das sind nur einige der gestrigen Fehlentscheidungen. Ich wage mal den kessen Spruch und sage, dass Werder Bremen mit einem besseren Schiedsrichter gewonnen hätte. So kann man die Fünf-Jahres-Wertung auch manipulieren…

Martin Varsavsky steigt bei Sevenload ein

Dienstag, April 3rd, 2007

Das sind die von Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan angekündigten richtig guten News: Martin Varsavsky, bekannt nicht nur durch die Gründung von FON, steigt bei Sevenload ein.

“Wir freuen uns, mit Martin Varsavsky einen guten Freund, erfahrenen Unternehmer und im Aufbau von Plattformen versierten Experten zu gewinnen”, sagt Axel Schmiegelow, Geschäftsführer der sevenload GmbH.

Der in Argentinien geborene Varsavsky ist unter anderem Aktionär bei XING und betreibt einige Weblogs, darunter einen in Englisch und Deutsch. Sein Unternehmen FON wird in Deutschland von Robert Lang vertreten. Mit Sequoia Capital, Google, Ebay und Skype sind bei FON einige namhafte Investoren involviert. Das Unternehmen gilt als innovativ.

Evsan, Gründer von Sevenload und Varsavsky kennen sich, sind befreundet. Varsavsky schätzt Sevenload, wie er Evsan in einer E-Mail Mitte Dezember schreibt: “this is the best platform that i have seen so far”.

Zumselben Zeitpunkt schreibt Evsan: “Für mich waren Martin Varsavsky, Axel Schmiegelow und Ola Ahlvarsson von Result, die für uns die Internationalisierung machen werden, die Superstars der Veranstaltung.” Bezieht das Varsavsky mit ein…?

Gleichzeitig mit der Ankündigung der Beteiligung erprobt sich Sevenload an neuen Wegen für Vorabinformationen, wie es bisher nur von Jens Kunath bekannt war. Mike Schnoor schickte ausgewählten Bloggern eine Vorabinformation plus Sperrfrist.

Ich persönlich finde (natürlich neben der absolut genialen Beteiligung!) auch großartig, dass es gerade Varsavsky ist, der für mich persönlich immer ein Vorbild war und es auch ist. Er ist das Abbild des perfekten Entrepreneurs. Ich gratuliere Sevenload zu dem Einstieg und auch Varsavsky, den ich auch als Blogger sehr schätze.

Nachfolgend ein paar Fakten zu Sevenload:

  • 87.000 angemeldete Mitglieder
  • 4 Mio. Unique Visits (März 2007)
  • 950.000 Foto- und Video-Uploads
  • 25 Millionen Foto- und Video-Downloads
  • 3 Millionen täglich gesendete Videominuten
  • Serverleistungen von 16.000 Videos pro Sekunde
  • 1,6 Millionen externe Seiten, die den sevenload-Player eingebunden haben
  • Website des Jahres 2006 (Userwahl via MetrixLab, Nielsen / Netratings und TechCrunch)

Joost auch für Macs

Sonntag, Februar 18th, 2007

Joost, das Internetfernsehen der Zukunft, ist nun erstens in einer neuen Version (0.8) online und zweitens auch für Benutzer von Mac verfügbar.

Erst machen sie es noch spannend und berichten von den neuen Features der Version 0.8. Dann, fast schon im Vorbeigehen, fällt ein Nebensatz:

we also have an Intel Mac beta version

Liest man die die E-Mail ganz durch, erfährt man weiter unten auf der Seite weitere Informationen über die neuen Mac-Version, die wohl nur auf Intel-PCs geht zurzeit:

The number one question that we’ve received throughout our beta period has been
about when we’re going to make a Mac version available. We’re happy that we can
finally say, that day has arrived! The Mac version looks a lot like the Windows
version but behaves like a Mac application. Note this beta is still Intel only.

12,1 Prozent der Menschen trauen privaten Weblogs nicht

Freitag, Februar 9th, 2007

Heute kam das Ergebnis einer deutschlandweiten Blogstudie zu mir per E-Mail geflattert. Ja, auch ich hatte an jener teilgenommen. In dieser Umfrage hat die “Universität Leipzig […] in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com über 600 Internetnutzer in Deutschland zur Informationssuche im Internet sowie zur Nutzung, Glaubwürdigkeit und Auffindbarkeit von Weblogs befragt.”

So assoziieren 28,2 Prozent der Befragten das Wort “Blog” mit einem Tagebuch, 6,4 Prozent meinten, ein Blogger wäre ein Selbstdarsteller. In der Studie heißt es weiter: “Eine nächste Gruppe von 10,2% bringt Blogs mit Journalismus in Verbindung, dicht gefolgt von ihrer Funktion als Informationsquelle (9,6%).”

Fast 70 Prozent der Blogleser lesen eben diesen, um etwas zu erfahren, dass nicht in herkömmlichen Medien publiziert wird. 18,7 % sagen aus, klassische Medien genügen ihren Ansprüchen nicht. Weiter steht dort geschrieben: “Blogs sind relevant, weil sie Informationen bieten, die Konsumenten in anderen Medien nicht erhalten. Drei von vier Blognutzern (77%) sagen, dass sie in Blogs Informationen finden, die man sonst nirgendwo findet […].”

Knapp mehr als die Hälfte der Blogleser lesen eher private Blogs, wobei hingegen nur 28,9 Prozent Corporate Blogs, also Weblogs von Unternehmen, lesen.

Eines der spannensten Ergebnisse ist sicherlich die Einschätzung der Glaubwürdigkeit von Weblogs. Oben erwähnte Corporate Blogs vertrauen nur 26,4 Prozent. Privaten Weblogs schenken 12,1 Prozent nicht ihren Glauben und bei Fachblogs sind es sogar nur knapp über 2 Hundertstel, wer hätte das gedacht?

Die Unübersichtlichkeit der Blogosphäre spielt auch bei den Nichtlesern aber Kennern von Blogs eine Rolle. So “gab die Hälfte (47,8%) an, keinen Überblick über Blogs zu haben und jeder Dritte (31,8%) nutzt Weblogs nicht, weil er nicht weiß, wo man diejenigen findet, die interessant sind.”

Ansprechpartner zur informativen Blogstudie 2007 findet man unter den Pressemitteilungsschreiben.

Interview mit Joi Ito

Donnerstag, Februar 1st, 2007

Auf Sajonara wurde nun mein (wie ich finde) gelungenes Interview mit Joi Ito veröffentlicht. Hoffe ihr habt denselben Spaß beim lesen, den ich beim Führen des Interviews und beim Übersetzen hatte.