Nachdem ich gestern nach einer knapp über zweistündigen Fahrt (unter anderem durch Goslar, Kassel und Frankfurt) endlich in Mannheim ankam, war ich extrem erleichert. Nachdem ich in Hamburg fast meinen Zug verpasst hatte und einfach irgendwo eingestiegen war (logischerweise habe ich 3,50 Euro für die Sitzplatzreservierung umsonst ausgegeben), freute ich mich, als ich endlich da war.
Der Bahnhof ist alles andere als schön und ein wenig komisch konstruiert. Den Weg vom Bahnhof zur Fakultät Gestaltung der Hochschule Mannheim hatte ich mir schön bei Google Maps ausgedruckt - leider kam ich aber wohl am falschen Ausgang des Bahnhofs raus und so suchte ich mir den Weg und fragte zwischendurch Passanten.
Endlich war ich da. War auch nochmal kurz am Ende beschwerlich. Denn die Windeckstraße 110 wurde zwei Wochen vor dem BarCamp umbenannt, was zu allgemeiner Verwirrung führte. Irgendwann, nach minutenlangem Herumirren auf dem Gelände und ausprobieren zeilreicher verschlossener Eingänge, war ich dann da.
Ging gleich zu McDonald’s, die übrigens das Essen sponsorten (9 große Chicken McNuggets, zwei Soßen, eine Portion Pommes sowie ein Getränk nach Wahl). Den Chicken McNuggets schmeckte man leider den enormen Besucherandrang an. Sie waren nicht so kross, wie man es sonst kennt.
Auf dem Rückweg unterhielt ich mich mit Lori Grosland von Microsoft, die ich seit dem MediaCamp kenne und sehr schätze sowie ihrem Kollegen Frank Fischer, der früher mal in Mannheim lebte und mit dem ich mich ein wenig austauschte, wo es denn hier Sehenswürdigkeiten gäbe.
Der sonstige Tag war recht cool. Die Location war auf jedenfall besser als in Berlin, wenn auch schwerer zu finden. Die Sessions waren auch interessant, einmal Enterprise 2.0 von Frank Hamm und Martin Koser und einmal eine Einsteigersession zu Microformats von Matthias Pfefferle (später am Tag kommen noch Zusammenfassungen).



