Kategorie: Schnipsel
Wir haben gestern in der Schule (Fachbereich Wirtschaft) über Werbung gesprochen. Dabei führte ein Mitschüler ein interessantes Beispiel an, das ich hier gerne diskutieren würde: die “interaktive” Werbung, sprich der, den sie ansprechen soll, nimmt direkt am Geschehen teil. Folgendes Beispiel:
Ein rappelvoller Kinosaal, der Film hat noch nicht begonnen. In der ersten Reihe sitzt ein junges Pärchen, die Frau ist hochschwanger. Dann: Sie beginnt zu stöhnen, der Mann schreit vor Panik. Das Kind droht im Kino zu kommen. Schnell verlassen sie den Saal. Was die anderen Kinobesucher nicht wüssen: Die Frau ist gar nicht schwanger, das Pärchen waren Schauspieler. Wenige Minuten später erscheint die Werbung einer Zeitung auf der Kinoleinwand: “Frau Müller hat soeben ihren Sohn entbunden” zusammen mit einem Slogan der Art “Wir sind immer die schnellsten”.
Was haltet ihr davon? Werden die Zuschauer hier hereingelegt? Oder ist das ganz ligitim und im Endeffekt — und das ist es ja wirklich — recht lustig?
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Ich find´ das gut - auch wenn das weit weg davon ist, große Reichweiten zu generieren, was es wiederum symphatisch macht. Da erinnert man sich vielleicht sogar dran. Ich habe immer das Gefühl, dass sich die Erlebnisse und Bilder des Kinofilms “über” die Werbung am Anfang legen.
September 22nd, 2008 at 13:58