Nein, Facebook, das ist nicht die Zukunft der Social Networks

03.01.08

Kategorie: Schnipsel

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich über die Zukunft der Social Networks geschrieben und war damals überzeugt, bin es übrigens jetzt immer noch, dass

the future of Social Networks is, that you decide, what data you let to know and that you have the access to all of your data, not the Social Networks! And there are already solutions doing exactly or nearly that. The change has already begun…

Nun geschah der “Scoble-Skandal“, der bei Facebook gebannt wurde, weil er ein Plaxo-Skript zum Exportieren von Usern gebraucht hatte.

Meiner Meinung nach sollte jedes Social Network das Exportieren der E-Mail-Adresse von Freunden zulassen (ggf. sollten die Freunde direkt bei der Anmeldung vorher zustimmen).

Ohne zu fragen? Ja, denn das ist eigentlich nichts anderes als ein Adressbuch-Abgleich bei Google Mail oder einem sonstigen Anbieter, nur dass es in diesem Fall ein Facebook-Abgleich ist.

5 Antworten bei “Nein, Facebook, das ist nicht die Zukunft der Social Networks”

  1. Timo Heuers Weblog » Weshalb Social Networks offen sein müssen!

    [...] die es meiner Meinung nach schon verstanden haben. Der Rest ist bisher noch geschlossen. Die ganze aktuelle Geschichte und Diskussion mit Robert Scoble bringt jedoch zurzeit eine Diskussion nach sich, dessen Ausgang hoffentlich für unser aller Daten [...]

  2. Stefan

    Bitte erklär mir mal folgenden Satz: “the future of Social Networks is, that you decide, what data you let to know and that you have the access to all of your data, not the Social Networks!”

    Du behauptest zwar das Facebook nicht die Zukunft ist, bleibst aber dem Leser eine alternative Lösung schuldig. Ein SN an der Möglichkeit der zu exportierenden Daten zu beurteilen ist mMn falsch.
    Problem: Es gibt zu viele SN, so dass man zig Accounts hat (man brauch sich nur mal deine Profilliste anschauen). Ergo brauch man eine Möglichkeit diese zusammenzuführen und genau da setzt Facebook mMn an und setzt sich immer mehr durch. Ich kann dort nämlich meine einzelnen Profile integrieren. In meinen Augen der beste Schritt um zu dominieren, ergo ein potenzieller Zukunftskandidat.
    Der “Scoble-Skandal” ist, so denk ich mir, nur PR –> http://www.denquer.de/quernetzt/plaxo-facebook-und-100-mio.html

  3. Timo Heuer

    Ein Social Network daran zu beurteilen, wie es mit Daten umgeht und was es den Benutzer mit (vor allem) seinen Daten machen lässt, das ist für mich richtig.

    Facebook ist zwar Zukunft mit ihrer Öffnung für Drittparteien, aber in dem Punkt sind sie einfach (noch) zu verschlossen.

    Ja, natürlich geht es auch um Geld, ganz klar. Aber die Diskussion muss ausdiskutiert werden — wenn nicht jetzt, dann irgendwann anders!

  4. Stefan

    Ich dene 2008 wird sich klar zeigen wer das Rennen macht. Was die eigenen Daten anbelangt, da geb ich dir 100% Recht, sollte man schon selber die Kontrolle haben. Facebook wird sich weterhin öffnen. Das Problem was ich bei dem Freundes-Import/Export sehe, ist das Spamproblem, mit dem schon Plaxo auf die Nase gefallen ist. Sprich: Deine Daten tauchen in andern Netzwerken auf, obwohl du es garnicht willst, weil ein Freund sie dort importiert hat. Aber bis der Datenschutz im Netz Länderübergreifend geklärt ist, werden wir noch eine ganze Weile warten müssen.

  5. Scoble, Plaxo, Facebook - dabei könnte alles so einfach sein - Sajonara.de - Internetmagazin

    [...] soll Leute geben, die, ein wenig naiv, erst ein Mal gegen die Faktenlage protestieren. Fakt aber ist, dass [...]

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