Yourcha: Arbeitgeber suchen Arbeitnehmer

04.07.07

Kategorie: Bezahltes Schreiben

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. Er gibt jedoch nicht die Meinung von trigami wider, sondern meine (Timo Heuer).

Noch bevor ich überhaupt mit dem Schreiben der Rezension angefangen habe, lese ich eine bei Blogschrott.net. Ein Kommentator berichtet dort über Spam. Später linkt ein Beitrag von “Conny” auf den Blogschrott-Artikel, in dem man mehr Informationen zu dem Thema findet.

Bei Yourcha suchen die Arbeitgeber Arbeitnehmer. Ob die Idee Erfolg haben wird, kann ich nicht beurteilen. Ich selbst finde es gut, dass auch mal Unternehmen die Initiative ergreifen und geeignete Leute suchen. Wir wissen, wie sehr zurzeit Ingenieure gesucht werden. Wäre doch gut, wenn sich Firmen bei ihnen bewerben und sie dann aus einer Fülle an Angeboten das beste heraussuchen könnten.

Negativ zu bewerten ist, dass das Unternehmen unaufgefordert Briefe verschickt. Es wird vermutet, dass Yourcha Adressenbestände eingekauft hat. In einem Fall wurde der Brief an eine Adresse gesendet, in der die Person seit 30 Jahren nicht mehr wohnt. Sven Reuter, Vorstandvorsitzender gibt selbst zu, die Adresse “gemietet” zu haben. Reuter ist außerdem Gründer von der Global Group, die laut karriere.de damit werben, 60 Millionen Adresse zu besitzen.

Doch das ist nocht nicht alles: karriere.de schreibt weiter, dass Yourcha Unternehmen als Kunden ausgibt (beziehungsweise ausgab), die von dem Projekt nie vorher gehört hatten. Unter anderem die UBS, Volkswagen und Audi. Darüberhinaus werden die Rechte an den Daten an yourcha abgetreten. Ein weiterer Grund, sich nicht anzumelden.

Die Anmeldung
Anmelden kann man sich nur mit einem Zugangscode, also schreibe ich das Unternehmen über die im Impressum angegebene E-Mail-Adresse an. Es dauerte nicht lange, da bekam ich ein Antwortschreiben, indem stand, dass ich den Zugangscode “auf dem an Sie versendeten Werbeschreiben” finde. Welches Werbeschreiben? Ich antworte, dass ich soetwas nicht besitze und bekomme wieder prompt eine Antwort, dass ich doch meine Adresse hinschicken soll. Gesagt getan. Das “Schreiben” war eine E-Mail mit dem Zugangscode.

Die Seite
Gucken wir uns aber auch die Seite an. Als Arbeitnehmer kann man nicht viel mehr machen, als das persönliche und berufliche Profil auszufüllen und auf Nachrichten und Antworten zu warten. Die Arbeitnehmer kostet das ganze jedoch nichts, für Arbeitgeber fallen pro “abgegebenem Angebot bzw. pro Profil” 50 Euro an.

Fazit: Die Idee ist gut, wenn auch nicht neu und so innovativ wie angepriesen. Positiv ist, dass die Arbeitnehmer anonym sind. Also auch, wenn der derzeitige Chef bei yourcha sein sollte, bekommt er nicht mit, dass man sich nach einer neuen Stelle umsieht. Man sollte aber das Produkt nicht dadurch bekannt machen, dass man Leuten unaufgefordert Briefe zusendet, außer es sind keine Massenbriefe. Kunden zu erfinden ist auch eine nicht gerade tolle Praxis - da fragt man sich als Kunde zweimal, ob man der Plattform beitreten sollte. Jedem bleibt freigestellt, was er davon zu denken hat.

2 Antworten bei “Yourcha: Arbeitgeber suchen Arbeitnehmer”


  1. […] Yourcha: Arbeitgeber suchen Arbeitnehmer […]


  2. Stellungnahme…

    Hallo,
    in den vergangenen Wochen erschienen in zahlreichen Blogs Einträge zu yourcha. Auf der Seite http://blog.yourcha.com nehmen wir dazu offiziell Stellung und gehen detailliert auf die veröffentlichten Beiträge ein.
    ……

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