Kategorie: Unjournalistisches
Habe vorhin einen Inder kennengelernt, der am dortigen Goethe-Institut für 2 Jahre Deutsch studiert hat. Er schreibt sehr sehr gut und mag die Sprache. Ich finde soetwas großartig.
Mir ist sogar aufgefallen, dass er besser Deutsch schreibt als viele viele Immigranten, die hier schon ihr ganzes Leben verbringen oder schon seit Jahren hier leben.
Haben wir als Eingeborene Einheimische eine Mitschuld? Sollte man Immigranten verbessern, wenn sie etwas Falsches sagen oder eine Redewendung quasi entfremden? Mir geht es nicht darum, dass sie den Unterschied zwischen Standart und Standard kennen, dass sie “dass” von “das” unterscheiden (was ich persönlich für mehr als einfach halte) sondern darum, Artikel richtig zu verwenden, wenn sie verwendet werdet:
Beispiel: “Gib Ball” oder “Warst du eben Fußball?”. Beim letzten wird einfach das Wort “spielen” weggelassen. Deshalb war auch einmal meine Antwort: “Ne, ich war kein Fußball”. Natürlich wusste ich genau was gemeint war…
Also, schreibt mir eure Meinung zum Thema und zur oben genannten Frage nach dem Verbessern.
Subscribe to comments feed (this is global, not just for this entry)
Es ist immer eine Sache des Willens..mit Sicherheit könnten die Immigranten besser deutsch sprechen, wenn sie denn wollten..aber warum? Sie sind ja immer unter sich, in ihren Sippen, wo fast jeder türkisch spricht
April 5th, 2007 at 17:02Wozu also deutsch?
Der Klassiker an unserer Schule ist ja “Ich geh Turnhalle”. Aber all das macht die Diskussion um Sprachwandel und Werteverfall gerade interessant. Demzufolge hoffe ich inständig, dass im DE-LK-Abitur Sprachnorm und -identität drankommt
April 5th, 2007 at 19:07